Musikfest Wannsee Logo und Motto vor einem Bild des Wannsees mit Segelbooten

Motto 2026: Musentöchter!

Wer spricht, wenn wir Musik hören? Wessen Stimmen tragen durch die Jahrhunderte, wessen Geschichten sind bewahrt – und wessen wurden überhört? Das diesjährige Festival stellt Frauen in den Mittelpunkt: als Figuren, als Schöpferinnen, als Inspirationsquellen und als eigenständige künstlerische Stimmen.

„Musentöchter!“ ist dabei bewusst mehrdeutig gedacht. Es verweist auf die mythischen Ursprünge der Kunst ebenso wie auf reale Biografien von Frauen, die komponiert, gedichtet, interpretiert und gestaltet haben – oft im Schatten ihrer männlichen Zeitgenossen, oft gegen Widerstände, und doch mit unverwechselbarer Ausdruckskraft.

Im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart richtet das Festival den Blick auf bekannte und wiederzuentdeckende Komponistinnen, auf Frauenfiguren in Lied und Kammermusik sowie auf weibliche Perspektiven im künstlerischen Dialog. Dabei geht es nicht nur um ein Nachholen oder Sichtbarmachen, sondern auch um ein bewusstes Hinhören: Wie verändert sich unser Verständnis von Musik, wenn wir andere Stimmen ernst nehmen? Welche neuen Verbindungen entstehen?

„Musentöchter!“ lädt dazu ein, diese Fragen gemeinsam zu erkunden – neugierig, offen und mit der Freude am Entdecken. Denn die Geschichte der Musik ist reicher, vielfältiger und lebendiger, als sie oft erzählt wird.

Programm

18. September 2026

19.00 Uhr


Der Schatten eines Traumes

Eröffnungskonzert

Corinna Harfouch liest Karoline von Günderode und Christa Wolf

Lieder und Kammermusik aus der Zeit um 1800

Corinna Harfouch - Lesung

Johanna Kaldewei - Sopran

Lautten compagney Berlin - Ltg. Wolfgang Katschner

19. September 2026

11.00 Uhr


HerStory

Vortrag und Gespräch

Komponistinnen im Spiegel ihrer Zeit

Henrike Leißner - Moderation

Johanna Kaldewei - Sopran

Thorsten Kaldewei - Klavier

und weitere

19. September 2026

16.00 Uhr


Allegra con Fuoco

Kammermusik

Werke von Clara Schumann, Emilie Mayer und Claude Arrieu

Yoshiaki Shibata - Violine

Sabine Techritz - Violoncello

Thorsten Kaldewei - Klavier

19. September 2026

19.30 Uhr


Kalliope im Spiegel

Liederabend im Dialog der Künste

Musen, Stimmen und Bilder - Portraits von Künstlerinnen

Dr. Friederike Südmeyer - Kunsthistorikerin

Johanna Kaldewei - Sopran

Laila Salome Fischer - Mezzosopran

Katharina Landl - Klavier

20. September 2026

15.00 Uhr


Kantatengottesdienst

Predigt: Pfarrerin Ute Hagmayer

Vokal- und Instrumentalmusik: Concerto Festante Wannsee

20. September 2026

18.00 Uhr


Verborgene Linien

Abschlusskonzert

Stimmen europäischer Komponistinnen durch die Jahrhunderte

Mitglieder des RIAS-Kammerchors

Ltg. Joachim Buhrmann

Künstler:innen

Freuen Sie sich mit uns auf außergewöhnliche Musik von außergewöhnlichen Menschen

Lautten compagney Berlin

Lautten compagney Berlin

Ensemble

Die lautten compagney BERLIN zählt zu den renommiertesten und innovativsten Ensembles für Alte Musik. 1984 in der DDR von Hans-Werner Apel und Wolfgang Katschner gegründet, prägt sie unter Katschners Leitung bis heute ein unverwechselbarer Klang, stilistische Vielseitigkeit und außergewöhnliche Programmatik. 2025 wurde sie bereits zum zweiten Mal mit dem Opus Klassik als „Ensemble des Jahres“ geehrt.

Mit kreativen Konzertformaten und Kooperationen mit internationalen Künstler:innen und Institutionen erobert die lautten compagney Bühnen weltweit. Große Erfolge feierte sie etwa mit Monteverdis L’Orfeo an der Semperoper Dresden mit Rolando Villazón. Ihre interdisziplinäre Offenheit zeigt sich in zahlreichen Wort-Musik-Programmen mit Persönlichkeiten wie Corinna Harfouch oder Sophie Rois. Neben Konzertprojekten realisiert das Ensemble eigene Opernproduktionen, die historische Aufführungspraxis mit zeitgenössischer Theaterästhetik verbinden. Rund 100 Konzerte jährlich führen die lautten compagney zu bedeutenden Festivals und auf internationale Tourneen, u. a. nach China, Kolumbien und in die Mongolei. In Berlin kooperiert sie mit Partnern wie dem Humboldt Forum und der Neuköllner Oper und engagiert sich in Nachwuchsförderung und Musikvermittlung. Mehr als 60 CD-Einspielungen dokumentieren die künstlerische Bandbreite der lautten compagney, darunter die preisgekrönten Alben "Timeless", "War and Peace" und "Dancing Queen".

Mit über 40 Jahren Erfahrung ist die lautten compagney eine lebendige Stimme der Alten Musik – traditionsbewusst, experimentierfreudig und immer im Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Concerto Festante Wannsee

Concerto Festante Wannsee

Ensemble

Concerto Festante Wannsee ist das eigens für das Musikfest Wannsee neu gegründete Ensemble, welches im Rahmen des Festivals im vergangenen Jahr seine Premiere feierte und mit Werken von Barock bis Romantik zum Thema „Panta rhei - alles fließt (und nichts bleibt)“ begeisterte.

Das Ensemble vereint eine Gruppe ausgewählter Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland, die sowohl solistisch national und international gefragt sind als auch vielfältige Ensembleerfahrung mitbringen.

Die Gründung des Ensembles ermöglicht nicht nur musikalische Begegnungen auf höchstem Niveau, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für kreative Zusammenarbeit im Rahmen des Festivals.



Henrike Leißner

Henrike Leißner

Musikwissenschaftlerin und Redakteurin

Henrike Leißner ist Musikwissenschaftlerin, Beitragsautorin, Moderatorin und Musikredakteurin bei radio3 (rbb) und Opernkritikerin bei mdr Klassik und mdr Kultur. Sie hat unter anderem zu den Themen Komponieren für den Rundfunk in den 1920er Jahren, Musik der Neuen Sachlichkeit und Aufführungspraktiken und -traditionen von Neuer Musik und von Musik des Barock (insb. Tasteninstrumente und Gesang) geforscht. Seit 2025 moderiert sie regelmäßig die Sendung „Auftakt“ auf radio3 und die radio3 Listening Lounge.

Sabine Techritz

Sabine Techritz

Cellistin

Sabine Techritz, geboren 1973 in Ost-Berlin, begann im Alter von acht Jahren Cello zu spielen. Nach langjährigem Unterricht an der „Spezialschule für Musik Hanns Eisler“ Berlin bei Sabine Andert setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Michael Sanderling fort.

Bereits während des Studiums sammelte sie prägende Orchestererfahrung als Substitutin der Staatskapelle Berlin. Von 2003 bis 2007 war sie Solo-Cellistin des neu gegründeten Neuen Sinfonieorchesters Berlin und wirkte zudem im E.T.A.-Hoffmann-Kammerorchester sowie als Vertretung im Filmorchester Babelsberg mit. Als freiberufliche Musikerin ist sie in verschiedenen Ensembles aktiv, darunter im Erichson-Quartett (mit Yoshiaki Shibata) und im Ensemble für neue Klänge. Seit 2007 unterrichtet sie an Musikschulen in Berlin und dem Umland und begleitet Kinder wie Erwachsene auf ihrem musikalischen Weg.

Anette Lösch

Anette Lösch

Sopranistin

Ihre musikalische Ausbildung erfolgte in verschiedenen Vokalensembles und bei renommierten Gesangspädagog*innen in Schweinfurt, Würzburg und Berlin. Konzerte und Liederabende gestaltete sie u. a. am Berliner Dom und beim Internationalen Bodenseefestival.

Im Bereich der Ensemble- und Chorarbeit konnte sie beim Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe weitere Erfahrungen sammeln. Mit dem Vocalconsort Berlin trat sie in mehreren Opernproduktionen an der Staatsoper Berlin auf, u. a. in Purcells Dido unter der Leitung von Attilio Cremonesi und Monteverdis Orfeo mit René Jacobs.

Mi-Young Kim

Mi-Young Kim

Sopranistin

Die koreanische Sopranistin Mi-Young Kim studierte Gesang an der Kyungwon Universität in Korea bei Prof. Sang Young Lee, Operngesang an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Renate Faltin und bei Prof. Julia Varady. Während ihrer Studienzeit hatte sie als lyrischer Koloratursopran mehrere Opernauftritte und ergänzte ihr Repertoire und ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten durch den Besuch von Meisterkursen bei Prof. Dr. Dietrich Fischer-Dieskau, Prof. Julia Varady und bei Prof. Mirella Freni. Seit 2010 ist Mi-Young Kim festes Mitglied im RIAS Kammerchor Berlin und singt ein umfangreiches Repertoire – von Barock- bis zu zeitgenössischer Musik.

In zahlreichen Konzerten und Aufnahmen unter namhaften Dirigenten wie Iván Fischer, René Jakobs, Rinaldo Alessandrini, Hans-Christoph Rademann, Alexander Liebreich, Florian Helgath, Pablo Heras-Casado und Justin Doyle trat sie als Solistin und Ensemblemitglied erfolgreich auf. Sopran Mi-Young Kim ist in Berlin und Umgebung aktiv solistisch zu hören.

Michelle Baum

Michelle Baum

Mezzosopranistin

Michelle Baum studiert - parallel zur Tätigkeit beim RIAS Kammerchor - Master Liedgestaltung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Gesangsklasse von Henryk Böhm und der Liedklasse von Jan Philip Schulze.

Bereits in ihrer Jugend beteiligte sie sich an Benefizkonzerten und spielte bei kleineren Opernproduktionen mit. Sie absolvierte die Schola und Akademie des Rundfunkchors Berlin. Nach der Akademie des RIAS Kammerchors Berlin begann sie dort ihre Probezeit als Mitglied mit der Saison 2025/26.

Sie bekam künstlerische Eindrücke durch Meisterkurse bei Ulrich Eisenlohr, Wolfram Rieger, Christoph Prégardien, Anne Sofie von Otter und Brigitte Fassbaender.

Susanne Langner

Susanne Langner

Mezzosopranistin

Susanne Langner musiziert(e) als Solistin mit Dirigenten wie H.-Ch. Rademann, H. Rilling und L. Güttler, mit Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester oder der Akademie für Alte Musik Berlin, mit dem Kreuzchor Dresden unter den Kreuzkantoren R. Kreile und M. Lehmann oder dem Thomanerchor Leipzig unter den Thomaskantoren G. Ch. Biller, G. Schwarz und A. Reize ebenso wie als Ensemblesängerin im RIAS Kammerchor oder dem Ensemble amarcord.

Die gebürtige Dresdnerin studierte am Mozarteum Salzburg Gesang und absolvierte mit Auszeichnung. Sie war mehrfache Preisträgerin und Finalistin internationaler Wettbewerbe, unter anderem beim Bachwettbewerb Leipzig. Gemeinsam mit dem Leipziger Synagogalchor setzt sie sich für die Bewahrung und Belebung weltlicher und geistlicher jüdischer Musik ein. Diese Arbeit wurde unter L. Böhme 2016 mit dem Obermayer German Jewish History Award gewürdigt. Seit 2021 ist sie Direktoriumsmitglied der Neuen Bachgesellschaft, seit 2026 im Vorstand .

Johanna Backhaus

Johanna Backhaus

Mezzosopranistin, Musikwissenscaftlerin

Johanna Backhaus ist Musikwissenschaftlerin und Sängerin. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Wiederentdeckung vergessener Musik, insbesondere von Komponistinnen, deren Werke sie erforscht und zur AuEührung bringt.

Nach ihrem Studium der Historischen Musikwissenschaft in Hamburg und Cremona war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg im DFG-Projekt „Digitale Musikedition: OEene Werkgestalt im 17. Jahrhundert" tätig. Parallel dazu forschte sie zum OpernschaEen von Clémence de Grandval. Sie studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Jörn Dopfer und war unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu erleben. Zudem ist sie Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now.

Jonathan de la Paz Zaens

Jonathan de la Paz Zaens

Bassbariton

Jonathan de la Paz Zaens, Bassbariton, erhielt sein Bachelor´s Degree in Voice (Bakkalaureat), cum laude, an der University of the Philippines bei Prof. Andrea O. Veneracion.

2000 schloss er sein Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Herbert Brauer ab.

Er ist Preisträger des 7. Sylvia Geszty Internationalen Koloratur-Gesangswettbewerbs, Finalist beim 13. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb und beim Mendelssohn-Gesangswettbewerb.

Am Ständetheater und an der Staatsoper Prag gastierte er in den Mozart-Rollen Leporello und Guglielmo. In Berlin führten ihn Verpflichtungen an die Neuköllner Oper, die Neue Opernbühne und die Kammeroper.

Als Konzertsänger gestaltet er wiederholt die Basspartien der großen Oratorien Bachs sowie Mozarts, Händels, Haydns, Brahms´, Mendelssohns und Rossinis. Liederabende gab er in Deutschland, Italien, Schweden, Tschechien, Costa Rica, USA und in seiner Heimat.

Er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik, indem er u.a. bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung von Karl-Heinz Stockhausens „Düfte-Zeichen“ sang. Bei der Uraufführung von Stockhausens letztem Opus KLANG übernahm er das Solostück für Bartion ORVONTON bei der Kölner Triennale. Darüber hinaus führte er andere Werke Stockhausens sowie Sciarinnos, Zenders, Rihms, Eötvös und Piazollas bei den Berliner Festspielen, den Schwetzinger Festspielen, der Biennale Venedig, dem Agora Festival in Paris, dem Warschauer Herbst sowie im Koblenzer Stadttheater und der Zeitgenössischen Oper Berlin auf.

Manuel Nickert

Manuel Nickert

Bariton

Der Bariton und Chorleiter Manuel Nickert wurde in Berlin geboren. Er studierte Gesang bei Prof. Renate Faltin und Prof. Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und Chorleitung an der University of Birmingham in England bei Prof. Simon Halsey. Seit 2014 ist er vor allem als Konzertsänger und im Bereich der Alten Musik sehr aktiv und singt regelmäßig u.a. mit der lautten compagney Berlin, der Cappella Saggitariana Dresden oder dem Ensemble „Les Temperamens Variations“ in Paris bedeutende Werke der Renaissance und des Barock. Außerdem interpretiert er leidenschaftlich gern Musik der Moderne: die „Aventures" und „Nouvelles Aventures" von György Ligeti mit dem Ensemble ilinx, mehrere Uraufführungen der „Berliner Atonale” an der Staatsoper Berlin oder zuletzt „Les Noces" von Igor Stravinsky und die „Faustkantate" von Alfred Schnittke mit Cantus Domus. Er war mit Werken von Felix Mendelssohn und Lili Boulanger bereits als Solist mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und den Bielefelder Symphonikern zu hören und gab im April 2026 sein Solodebüt mit dem Konzerthausorchester Berlin mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.

Thaddäus Böhm

Thaddäus Böhm

Tenor

Der Tenor Thaddäus Böhm ist zur Zeit Mitglied des RIAS Kammerchors Berlin. Zuvor sammelte er wertvolle Ensembleerfahrungen bei Vox Luminis und der Gächinger Cantorey. Meisterkurse bei Georg Poplutz und Patrick Grahl bereicherten sein musikalisches Schaffen mit neuen Impulsen. Als Solist trat er bereits in renommierten Häusern wie St. Nikolai am Klosterstern Hamburg, dem Herkulessaal München und der Marktkirche Karlsruhe auf. Sein Gesangstudium absolvierte er bei Prof. Monika Köhler in Halle (Saale), wo er bereits während des Studiums als Akademist beim RIAS Kammerchor Berlin wirkte.

Shimon Yoshida

Shimon Yoshida

Tenor

Shimon Yoshida wurde 1992 in Nagoya (Japan) geboren und absolvierte sein Masterstudium (Konzertgesang) an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Sylvia Greenberg.

2022 hat Shimon Yoshida unter Leitung von René Jacobs Bachs h-Moll-Messe als Einspringer des Tenorsolisten gesungen. Im Oktober 2023 übernahm er für den erkrankten Tenorsolisten kurzfristig die Partie von Rossinis Stabat Mater (Philharmonie Berlin, Großer Saal).

Bei dem renommierten Bach Collegium Japan unter der Leitung von Masaaki Suzuki ist er seit 2022 regelmäßiger Gast. 2024 gab er in Boston sein US-Debüt als Solist (Bachs h-Moll Messe).

Joachim Buhrmann

Joachim Buhrmann

Tenor

Joachim Buhrmann studierte zunächst Kirchenmusik in der Orgelklasse von Gerhard Gnann, danach Gesang bei Prof. Melinda Paulsen sowie Dirigieren bei Prof. Dr. Jürgen Blume in Mainz. Bereits während der Studienzeit wurde er auf die Kantorenstelle der Peterskirche Mainz berufen. Mit den dortigen Ensembles führte er u.a. alle Mozart-Messen, das „Requiem“ von G. Fauré, Bachs „Johannespassion“ sowie den „Paulus“ von F. Mendelssohn Bartholdy auf.

Neben der regen Tätigkeit als Sänger in verschiedenen Rundfunkchören (Bayrischer, Norddeutscher und Westdeutscher Rundfunk), wo er mit Dirigenten wie R. Muti, M. Gielen, M. Viotti, J. Levine, R. Hickox, L. Maazel, C. Thielemann u.v.a. zusammenarbeitete, widmete sich der Tenor auch stark der zeitgenössischen Musik. So war er als Solist u.a. mit den Bamberger Symphonikern unter J. Nott beim Edinburgh Festival und nahm bei einem großen Komponistenportrait H. Lachenmanns mit H. Zender und dem Klangforum Wien teil. Mehr als 15 Jahre prägte er den Werdegang des „Klangforum Heidelberg“ unter Prof. W. Nußbaum mit zahlreichen CD-Einspielungen entscheidend mit.

Mit dem Landesjugendchor Rheinland-Pfalz konnte Joachim Buhrmann zunächst sein dirigentisches Repertoire erweitern. So studierte er dort unzählige A-cappella-Werke ein, leitete Proben zu Bizets „Carmen“ und bereitete den Chor für eine CD-Produktion mit Verdis „Requiem“ für J. Nelson vor.

Parallel gründete er das „Mundy-Ensemble“, welches sich explizit mit Musik des 16. Jahrhunderts beschäftigte.

2005 trat Joachim Buhrmann in eine Festanstellung als Tenor beim RIAS Kammerchor ein.

Im Rahmen der Forumkonzerte des RIAS Kammerchors dirigierte er erstmals 2017 ein spannendes Programm mit Werken von Mundy, Hosokawa, Vaughan Williams und Britten, 2019 eines mit Werken von Bach und Pärt. Die vielbeachteten Konzerte wurden von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und live gesendet sowie in den Folgejahren in Benefizkonzerten und Veranstaltungen des deutschen Bundestages mehrfach aufgeführt.

Katharina Landl

Katharina Landl

Pianistin

Die aus Reith im Alpbachtal (Österreich) stammende Pianistin Katharina Landl studierte Klavier in Innsbruck und Freiburg. Anschließend spezialisierte sie sich in Berlin bei Wolfram Rieger im Fach Liedgestaltung.

Künstlerische Impulse erhielt sie im Rahmen von Meisterkursen bei renommierten Musikerpersönlichkeiten wie Thomas Quasthoff, Thomas Hampson, Justus Zeyen, Charles Spencer, Irwin Gage und Brigitte Fassbaender. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson.

Beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb für Liedkunst gewann sie gemeinsam mit der Mezzosopranistin Diana Haller den 1. Preis.

Als gefragte Liedpianistin konzertiert sie international mit Sängerinnen und Sängern sowie in kammermusikalischen Besetzungen. Engagements führten sie unter anderem in den Palacio de Bellas Artes, zur Fundación Juan March, ins Magyar Zene Háza, in die Philharmonie Berlin sowie nach Schloss Neuhardenberg.

Thorsten Kaldewei

Thorsten Kaldewei

Pianist

Der Pianist Thorsten Kaldewei ist Dozent für Repertoire und Liedgestaltung an der Universität der Künste Berlin. Er studierte Klavier und Liedgestaltung an der Musikhochschule Köln, u.a. bei Prof. Michael Endres. Bei Rudolf Jansen und Irwin Gage erhielt er weitere wichtige Anregungen für sein Liedrepertoire.

Als Solorepetitor arbeitete er an den Staatsopern Hannover und Stuttgart sowie an der Komischen Oper Berlin. Darüber hinaus ist seine pianistische Tätigkeit vielfältig: Sie umfasst Konzerte mit Chören und Orchestern, wie z.B. dem RIAS Kammerchor, Kammermusik, Liederabende, Uraufführungen sowie Rundfunk- und CD-Produktionen.

Wichtige Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren u.a. Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf, der Stuttgarter Liederhalle und in der Berliner Philharmonie. Weiterhin führten ihn Konzertreisen durch halb Europa sowie in die USA und nach Südkorea.

Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit arbeitete er mit Sängern wie u.a. Ute Lemper, Gisela May, Dagmar Schellenberger und Julie Kaufmann.


Dr. Friederike Südmeyer

Dr. Friederike Südmeyer

Kunsthistorikerin

Die Kunsthistorikerin Friederike Südmeyer ist Kuratorin einer Stiftung, Vorsitzende des Wannseer Kulturverein, arbeitet als Kunstberaterin und vermittelt in Führungen, Vorträgen und Workshops ihren Blick auf die Welt der Kunst.


Julia Danz

Julia Danz

Sopranistin

Julia Danz studierte Gesang in Saarbrücken und Leipzig und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Sie ist mehrfache Preisträgerin und Finalistin internationaler Gesangswettbewerbe. Nach ihrem Studium war sie zunächst Mitglied des Opernstudios Niederrhein, gefolgt von einem Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Seitdem ist Julia Danz freischaffend tätig und gastiert regelmäßig an renommierten Bühnen, darunter das Gärtnerplatztheater München, die Deutsche Oper am Rhein, die Staatstheater Chemnitz und Regensburg und die Opernfestspiele Heidenheim. Ihr Repertoire umfasst eine Vielzahl wichtiger Partien, darunter Pamina (»Die Zauberflöte«), Gretel (»Hänsel und Gretel«), Lauretta (»Gianni Schicchi«) und Mimi (»La Bohème«). Neben ihren Opernengagements ist Julia Danz auch eine gefragte Konzertsolistin. Sie wurde unter anderem für Beethovens 9. Sinfonie nach Japan eingeladen und arbeitete mit namhaften Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden, dem Sinfonieorchester Wuppertal, der Philharmonie Südwestfalen und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Meinhardt Möbius

Meinhardt Möbius

Bassbariton

Der Bassbariton Meinhardt Möbius wurde in Dresden geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Dresdner Kapellknaben. Er studierte zunächst Musikwissenschaft und Geschichte an der TU Dresden, bevor er sein Bachelorstudium Gesang an der HMT Leipzig bei KS Prof. Jürgen Kurth und anschließend den Masterstudiengang Operngesang an der HfM Dresden bei KS Prof. Matthias Henneberg absolvierte. Er ist seit 2019 Mitglied im Sächsischen Staatsopernchor an der Semperoper Dresden und übernimmt regelmäßig chorsolistische Partien.

Als Solist gastierte er bei den Festtagen Alte Musik (Basel), dem Festival Retz (Niederösterreich), sowie dem Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz und dem Theater Plauen/ Zwickau. 2018 war er Finalist beim Bundeswettbewerb Gesang. Im Konzertbereich singt Meinhardt Möbius ein vielseitiges und epochenübergreifendes Repertoire. Die freie Musiktheater-Szene liegt ihm besonders am Herzen, da er dort auch schon während des Studiums viel Bühnenerfahrung sammeln konnte, vor allem bei Produktionen des Dresdner Opernkollektivs szene12.

Majella Münz

Majella Münz

Cellistin

Majella Münz ist als Cellistin, Barockcellistin und Gambistin in den verschiedensten musikalischen Sprachen Zuhause: von den Tänzen der Renaissancezeit über die Symphonik der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Klangexplorationen. Nachdem sie ihr Studium auf dem modernen Cello bei Julian Steckel, Thomas Kaufmann und Valentin Radutiu absolviert hatte, folgte sie ihrer tiefen Faszination für die Alte Musik und die organischen Klangwelten historischer Instrumente und zog in die Niederlande, wo sie Unterricht auf dem Barockcello und der Gambe erhielt. Aktuell lebt sie wieder in Berlin und ist sehr glücklich darüber, in zahlreichen Formationen ihre Leidenschaft für musikalische Kommunikation ausleben zu können. Mit Illtupia verbindet sie Alte Musik mit Kunstformen der Gegenwart, welche bei Festivals wie FELIX! urban der Kölner Philharmonie zur Aufführung kamen. Mit der Himmelhofkappelle gewann sie den 2. Preis beim Berliner Bachwettbewerb 2021 und war mit I Fiori Selvatici im Finale des digitalen Biagio-Marini- Wettbewerbs 2020. Außerdem ist sie Gründungsmitglied und Teil der künstlerischen Leitung des preisgekrönten Kammerorchesters ensemble reflektor, mit welchem sie regelmäßig in eigenen Reihen sowie bei den Festspielen MV, Schleswig-Holstein Musikfestival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, der Elbphilharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Alten Oper Frankfurt und dem hauseigenen Festival in Lüneburg, ultraBACH auftritt. Als gefragte Barockcellistin und Gambistin spielt sie mit Ensembles wie der lautten compagney, Akademie für Alte Musik Berlin, Holland Baroque, Concerto Copenhagen, Orchestra of the 18th Century (NL), {oh!} Orkiestra, Gaechinger Cantorey und im Rahmen dessen auf europäischen Podien und Festivals, wie dem Resonanzen Festival Wien, dem London International Festival of Early Music, dem Early Music Festival Utrecht, dem MA Festival Brügge oder dem Oranjewoud Festival (NL). Majella studierte bei Lea Rahel Bader, Thomas Pitt und Jan Freiheit in Berlin und bei Lucia Swarts und Mieneke van der Velden in Den Haag. Weitere wichtige Impulse erhielt sie von Christoph Huntgeburth, Kate Clark, Hidemi Suzuki, Kristin v. d. Goltz, Irene Klein und im Rahmen der Ensembleakademie des Freiburger Barockorchesters, des experience scheme des Orchestra of the Age of Enlightenment London sowie der MA Academy des B'Rock'Orchestra und Il Gardellino.

Mit viel Freude experimentiert sie außerdem mit den Möglichkeiten der Improvisation und Stimme.

Mirlan Kasymaliev

Mirlan Kasymaliev

Organist, Pianist

Mirlan Kasymaliev ist in Kyrgyzstan geboren, wo er 1980 seine musikalische Ausbildung im Fach Klavier begann. Nach einem erfolgreichen Abschluss setzte er seine Studien in den Fächern Klavier und Orgel am Staatlichen Konservatorium in Kazan/Russland fort. Beide Fächer schloss er 1997/98 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab.

Im Jahr 1996 gewann er beim 3. Internationalen Orgelwettbewerb in Kislowodsk/Russland ein Stipendium der Alfred-Sittard-Stiftung für ein Orgelstudium an der Hochschule der Künste (heute UdK) in Berlin. Bei dieser sowie der „Käthe Dorsch – Stiftung“ war er in den Jahren 1998-2002 Stipendiat.

Er absolvierte als Schüler von Prof. Leo van Doeselaar und Dozent Erwin Wiersinga im Juli 2004 das Konzertexamen mit Auszeichnung.

Seit April 2025 ist er Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee (Kirche am Stölpchensee und Andreaskirche) und der Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe. Außerdem ist er als Konzertorganist und Konzertpianist tätig, ist Mitbegründer des Musikprojekts „Die Jüdische Musikreihe für Liebhaber & Neugierige“ ('KOL - Jüdische Musik beleben und erleben e.V.'), wirkt europaweit bei verschiedenen Ensembles mit und gibt Solokonzerte.

Mimoe Todo

Mimoe Todo

Cembalistin

Mimoe Todo ist Cembalistin aus Japan. Ihre Leidenschaft für die Kammermusik führt sie zu umfangreichen Konzerttätigkeiten als Continuo Spielerin. Ihre Kammermusikgruppen sind Preisträger u.a. beim Internationalen Berliner-Bach Wettbewerb. Neben ihrer freischaffenden Musikaktivität besucht sie den Zertifikatskurs an der UdK Berlin, wo sie ihre Tastenkenntnisse vertieft. Sie ist außerdem seit 2023 an der HfK Bremen für Korrepetition Alte Musik beauftragt.


Johanna Kaldewei

Johanna Kaldewei

Sopranistin

Die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin Johanna Kaldewei hat durch ihr natürliches Timbre, ihre Strahlkraft und Wärme auf sich aufmerksam gemacht. Sie geht einer vielfältigen Konzerttätigkeit nach und ist auch im Opern- und Liedbereich tätig. Sie arbeitet mit Dirigenten wie u.a. Wolfgang Katschner, Ekkehard Klemm, Kai-Uwe Jirka, Gregor Meyer, Christoph Spering, Achim Zimmermann, Thomaskantor Andreas Reize, Antonius Adamske und Yuval Weinberg. Engagements führten sie u.a. zu den Händelfestspielen Halle, wo sie 2025 in der Titelpartie der Oper „Octavia“ von Reinhard Keiser zu erleben war, dem Bachfest Leipzig, dem mdr Musiksommer, an die Oper Leipzig, das Staatstheater Cottbus, in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, das Leipziger Gewandhaus, die Elbphilharmonie Hamburg oder den Gasteig München sowie quer durch Deutschland und Europa. Im Sommer 2026 gibt sie ihr Rollendebüt als Anastasio in Händels Oper „Giustino“ und als Norina in „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti.

Johanna Kaldewei ist Gewinnerin des „PodiumJungerGesangsSolisten“ 2017 und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe wie dem Telemann-Wettbewerb. Außerdem ist sie die Initiatorin und Künstlerische Leiterin des Musikfest Wannsee.

Veranstaltungsorte

Kirche am Stölpchensee

Die Kirche befindet sich im alten Dorfkern des Dorfes Stolpe. Sie wurde 1859 geweiht. Der Architekt der Kirche war F. A. Stüler. In ihrem Turm befindet sich ein mechanisches Glockenspiel, das zu jeder vollen Stunde einen von drei Chorälen passend zum Kichenjahr spielt.

Anfahrt

Wilhelmplatz 1, 14109 Berlin

Bus 118, 318 | Haltestelle Wilhelmplatz | 140 m Fußweg

St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Die Evangelische Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe wurde zwischen 1834 und 1837 für die Bewohner der Pfaueninsel und von Kleinglienicke auf Erlass des Königs Friedrich Wilhelm III. erbaut. Die schlichte beschauliche Kirche mit ihrem romantischen Ambiente zieht heute nicht nur Wanderer in ihren Bann, sondern immer mehr junge Leute, die in dieser ruhigen, von aller Hektik der Stadt abgewandten Kirche, den Bund der Ehe schließen und ihre Kinder taufen lassen wollen.

Anfahrt

Nikolskoer Weg 17, 14109 Berlin

Bus 316 | Haltestelle Nikolskoer Weg | 1500 m Fußweg (ca. 20 min.)

Bus 218 | Haltestelle Pfaueninsel | 750 m Fußweg (ca. 10 min.)

Andreaskirche

Lassen Sie sich begeistern durch dieses Kleinod in neugotischem Stil. Diese, 1896, ohne auffälligen Prunk gebaute Kirche bildet zusammen mit der zuvor begonnenen Anlage des Friedhofs und der ursprünglich als Aussegnungshalle geschaffenen Vorhalle ein in Berlin einzigartiges Ensemble.

Anfahrt

Lindenstraße 2, 14109 Berlin

Bus 118, 218, 316 | Haltestelle Pfaueninselchaussee/Königstr. | 800 m Fußweg (ca. 12 min.)

Bus 114 | Haltestelle Straße zum Löwen | 600 m Fußweg (ca. 10 min.)

Tickets

Eintritt frei. Platzreservierung empfohlen!
Sichern Sie sich einen garantierten Sitzplatz. Anmeldungen unter


musikfest.wannsee@gmail.com

Bitte alle Veranstaltungen angeben, die Sie besuchen wollen. Sie erhalten von uns eine Reservierungsbestätigung.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn aufrechterhalten können. Danach werden nicht eingenommene Plätze an andere Besucher:innen vergeben.


Spenden

Um das Musikfest Wannsee auf musikalisch höchstem Niveau auch in Zukunft nachhaltig und verlässlich stattfinden lassen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Ev. Kirchenkreisverband Berlin Süd-West

Evangelische Bank eG, Kassel

IBAN: DE85 5206 0410 3903 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Zweck: Musikfest

Förderer

Wir bedanken uns von Herzen bei unseren Förderern und Unterstützern

Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Freundeskreis Nikolskoe

Freundeskreis Nikolskoe

Förderverein Ev. Kirchengemeinde Berlin-Wannsee

Förderverein Ev. Kirchengemeinde Berlin-Wannsee

Stiftung für die evangelische Kirchengemeinde Wannsee

Stiftung für die evangelische Kirchengemeinde Wannsee

Das Team

Johanna Kaldewei

Initiatorin

Co-Creator

Künstlerische Leitung

Veranstaltungsmanagement

Alice von Podbielski-Stellpflug

Co-Creator

Veranstaltungsmanagement

Fundraising

Thorsten Kaldewei

Co-Creator

Veranstaltungsmanagement

Nicola von Amsberg

PR

Organisation

Silja Rheingans

Webmaster

Logo der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Wannsee
Logo der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Wannsee

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Wannsee
und der Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Sapna Joshi, Pfarrerin der Ev. Gemeinde Berlin-Wannsee
Ute Hagmayer, Pfarrerin von St. Peter und Paul auf Nikolskoe